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Kinesiologie Tape

In diesem Artikel erfahren Sie viele

wertvolle Informationen über:

 

Kinesiologisches Tapen

Triggerpunkte 

Training zur Unterstützung 

Effektiv gegen Kopfschmerzen und Rückenschmerzen: Verklebte Faszien und Triggerpunkte mit Massage und Kinesiotaping behandeln


Chronische Schmerzen sind ein häufiges Problem in unserer Zeit. Viele Menschen leiden an Schmerzen im Kopf, in der Schulter, im Rücken oder auch im Oberschenkel. Teilweise sind die Beschwerden nur vorübergehend, sie können aber auch chronisch werden. Eine häufige Ursache für chronische Muskelschmerzen besteht darin, dass die Faszien verklebt sind und Triggerpunkte auftreten. In diesem Artikel erläutern wir, was genau sich hinter einer Faszienverklebung verbirgt und wie Triggerpunkte wieder gelöst werden können – mit Triggerpunktmassage, Faszienmassage, Kinesiotaping und Blackroll Übungen. 

 

Zu Beginn möchten wir allerdings darauf hinweisen, dass dies ein Informationstext ist und wir bei KB Cosmetics keine therapeutischen Bereiche behandeln dürfen. 

Unsere Faszien- Triggerpunktmassage ist eine intensive Massage, welche zur Gesunderhaltung dient. 

 

Bei akuten Schmerzen oder gar chronischen Themen, sprechen Sie bitte unbedingt mit Ihrem Arzt oder Therapeuten. 
 

Faszien und Triggerpunkte: Was verbirgt sich dahinter?


Chronische Schmerzen, wie Rücken- und Kopfschmerzen werden meist durch die Muskulatur selbst verursacht. Muskeln und Organe werden von sogenannten Faszien umhüllt. Faszien sind Bindegewebestrukturen, die aus Kollagenfasern, Bindegewebszellen und elastischen Fasern bestehen. Sie erfüllen verschiedene Funktionen: Faszien umgeben Knochen, Sehnen, Muskeln und Bänder des Bewegungsapparates. Die Faszien unterstützen bei Bewegungen die Kraftübertragung und verbinden unterschiedliche Bereiche des Muskel-Skelett-Systems. Außerdem sind Faszien an der Übertragung von Nervenzellen beteiligt. 

Funktionsstörungen der Faszien können zu lokalen Verhärtungen im Muskel führen. Durch Fehlhaltungen, Überlastung, Überdehnung, Verletzungen, Alterung oder Entzündungen kommt es im Muskel zu Bereichen, die sich verhärten. Die Faszien sind verklebt. Es treten Verhärtungen auf, die als Knubbel in der Muskulatur fühlbar sind. Diese können praktisch in jedem Muskel des Körpers entstehen. Häufig sind sie im Nacken, Hinterkopf, Rücken, Oberschenkel oder in der Wade zu finden. Bei Druck auf die Triggerpunkte in den Faszien entstehen lokale oder ausstrahlende Schmerzen. Besonders häufig treten Kopfschmerzen und Nackenschmerzen durch Triggerpunkte auf. Auch Beschwerden im Bauch drohen, wenn die Faszien verklebt sind. Die Triggerpunkte in der Muskulatur können zudem weitere Symptome auslösen: 
 

  • Schmerzen überall im Körper: Hinterkopf, Gesicht, Augenbraue, Arm, Hand, Unterarm, Sehnenscheide, Bauch, Fuß, Meniskus, Hals, Schulterblatt, Unterschenkel, Ohr, Wade, Beckenboden oder Handgelenk

  • Steifheit und Schmerzen der Gelenke

  • ungewöhnliche Empfindungen wie Kribbeln, Taubheit, Brennen oder Überempfindlichkeit

  • Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit

  • Haltungsänderungen

  • Tinnitus

  • Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen

  • vielfältige Auswirkungen auf Psyche und Seele – zum Beispiel Depressionen und Ängste


Nicht selten werden die von Faszien ausgehenden Schmerzen anderen Krankheiten zugeordnet – wie etwa Arthrose, Fibromyalgie, Migräne oder dem Karpaltunnel-Syndrom. Um Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen effektiv zu behandeln, gilt es, Triggerpunkte zu lockern und die Faszienverklebung zu lösen. 
 

Faszien verklebt? Triggerpunktmassage kann helfen


Bei der Behandlung einer Muskelverklebung oder Faszienverklebung spielt die Triggerpunktmassage eine wichtige Rolle. Bei der Triggerpunktmassage werden die Triggerpunkte gezielt gesucht und massiert. Der Therapeut übt mit den Fingern dabei über eine längere Zeit einen bestimmten Druck auf den Triggerpunkt aus. Auf diese Weise können die Schmerzen der myofaszialen Triggerpunkte nachlassen. Eine Triggerpunktmassage kann auch vom Patienten selbst durchgeführt werden. Allerdings ist hier immer Vorsicht geboten: Ist der Druck bei der Triggerpunktmassage zu hoch, verklebt die Faszie womöglich noch mehr. So kann sich ein neuer Triggerpunkt in den Faszien bilden. Daher sollte man sich genau zeigen lassen, wie die Triggerpunktmassage korrekt erfolgt. 

Darüber hinaus sind für eine erfolgreiche Triggerpunkttherapie noch weitere Maßnahmen erforderlich. Es gilt, die Ursachen zu behandeln, die zu der Entstehung von Triggerpunkten führen. Das klappt zum Beispiel durch Muskeldehnungen, Kräftigungsübungen zur Stabilisierung der Muskulatur, Ausgleichsübungen im Alltag, Entspannungsübungen und ergonomische Maßnahmen. Triggerpunkte lassen sich am besten bekämpfen, indem die Faktoren, die an der Entstehung beteiligt sind, möglichst abgestellt werden. Genau das ist das oberste Ziel der Triggerpunkttherapie. 


 

Faszienmassage: Was ist das und wann wird es angewandt?


Neben der Triggerpunktmassage kann auch die Faszienmassage eingesetzt werden, um eine Muskelverklebung zu lockern und einen Triggerpunkt zu bekämpfen.


 

Einsatzbereiche der Faszienbehandlung


Sind die Faszien stark verklebt, hilft die Faszienmassage, diese sanft zu lösen. Die Faszienmassage spricht Patienten mit Schmerzen in der Schulter und im Bauch ebenso an wie Personen mit Kopfschmerzen und Nackenschmerzen. Sie hilft, Muskeln und das Bindegewebe zu lockern und Verspannungen zu lösen. Dabei verfolgt die Faszienmassage folgende Einsatzbereiche:
 

  • Durchblutung anregen

  • Kopf, Psyche und Seele stärken

  • Triggerpunkte bekämpfen

  • Verspannungen lösen

  • körperliche Elastizität verbessern

  • Körperhaltung optimieren

  • Bewegungsmuster korrigieren

  • Schmerzen lindern in Kopf, Schulter, Rücken, Gliedmaßen und Bauch


*Gerade Patienten mit Fibromyalgie, chronischen Nackenschmerzen oder Arthrose profitieren von der Faszienbehandlung durch Faszienmassage.

* Diese Themen sollten von einem Therapeuten behandelt werden. 


 

Faszienbehandlung: Welche Arten der Faszienmassage gibt es?


Eine Art der Faszienbehandlung ist die myofasziale Therapie. Bei dieser Variante der Triggerpunktbehandlung werden die Faszien angeregt. So soll nicht nur der Triggerpunkt gelöst werden. Auch Funktionsbeeinträchtigungen durch die Faszien, die verklebt sind, stehen im Fokus dieser Triggerpunktbehandlung. Zunächst wird der gesamte Körper inspiziert, um Störungen und Dysbalancen zu finden. Danach wird der Triggerpunkt ebenso massiert wie die Faszien, um die Gelenke zu entlasten und zu einer besseren Mobilität beizutragen. Auch das sogenannte Rolfing kommt zum Einsatz, wenn die Faszien verklebt sind. Durch einen sanften Druck auf die Faszien und das tiefliegende Bindegewebe sowie eine gleichzeitige Faserdehnung werden die Faszien sanft gelockert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Knie tapen dank Kinesiologie und Kinesiotaping:

Wie funktioniert das Sport Tape?


Eine ergänzende Möglichkeit zur Faszienbehandlung ist das Kinesiotaping – am besten in Kombination mit der Faszienmassage. Seit etlichen Jahren wird das Kinesiotaping erfolgreich unterstützend zur Behandlung von Schmerzen in Schulter, Fuß, Hals, Oberschenkel, Unterschenkel und Knie eingesetzt. Viele Patienten lassen ihr Knie tapen, ihren Nacken tapen, den Ischias tapen oder ihren Rücken tapen. Doch wie genau funktioniert das Kinesiotaping mit Sport Tape eigentlich? 
 

Was ist Kinesiotape, beziehungsweise Kinesiotaping?


Bei Kinesiotape handelt es sich um elastische Bänder. Diese werden beim Kinesiotaping am Körper angebracht – unter Beachtung der anatomischen Strukturen und funktioneller Gesichtspunkte. Die Kinesiologie und das Kinesiotaping basieren auf dem japanischen Chiropraktiker Kenzo Kase. 
 

Warum sollte man das Knie tapen oder den Nacken tapen lassen?


Ziel beim Knie tapen, Ischias tapen oder Rücken tapen ist es, Symptome und Schmerzen ohne Medikamente zu lindern. Auch Faszien, die verklebt sind, lassen sich lockern. Das Kinesiotape (auch Sport Tape genannt) ist der Haut des Menschen in Dehnfähigkeit, Dicke und Schwere ähnlich. Hochwertiges Kinesiotape kann daher auch etwas mehr Geld kosten. Die Qualität vom Kinesiotape ist aber wichtig für den Erfolg beim Kinesiotaping. Daher sollte man nur hochwertiges Kinesiotape beziehungsweise Sport Tape zum Rücken oder Knie tapen verwenden.
 

Knie tapen, Nacken tapen, Rücken tapen oder Ischias tapen: Worauf beim Taping achten?


Für den Erfolg der Kinesiologie ist es wichtig, dass das Kinesiotape korrekt klebt. Nur durch bestimmte Anlagetechniken beim Kinesiotaping kann das Kinesiotape die Muskel- und Gelenkfunktion in allen Bereichen des Körpers verbessern. Mit dem Kinesiotaping wird die Durchblutung der Faszien im Bereich der Schulter, Meniskus, Oberschenkel, Bauch, Fuß, Hals, Unterschenkel, Hand, Ohr und Bindegewebe verbessert. Dementsprechend lässt sich die Faszienverklebung lockern. 
 

Kinesiotaping bei der Triggerpunktbehandlung: Was sind die Einsatzbereiche von Kinesiotape und Sport Tape?


Erfahrene Therapeuten können mit Kinesiotape das Knie tapen, den Nacken tapen, den Rücken tapen oder den Ischias tapen. Das Taping im Rahmen der Kinesiologie kann die Symptome bei folgenden Beschwerden lindern:  
 

  • Schmerzen der Muskeln (Faszien verklebt, Überlastungen, Muskelfaserrisse, Dysbalancen)

  • Sehnenbeschwerden

  • Stabilisierung bei Gelenkschmerzen

  • Behandlung von Muskelverklebung durch Fehlhaltungen

  • Nackenschmerzen und Rückenschmerzen

  • Kopfschmerzen, Migräne und Karpaltunnelsyndrom

  • Lymphabflussstörungen

  • Tinnitus, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck


Das Kinesiotape wird im Rahmen der Kinesiologie vielseitig eingesetzt. Laien sollten sich aber nicht einfach mit Kinesiotape ihr Knie tapen oder ihren Nacken tapen. Damit das Taping mit Kinesiotape effektiv ist, muss man beim Ischias tapen oder Rücken tapen viele Dinge beachten – und sollte daher den Profi mit hochwertigem Kinesiotape ans Werk lassen. 
 

 

 

 

 

 

 

Übungen für zuhause:

Tipps für den Einsatz der Faszienrolle


Ein effektives Hilfsmittel für die Triggerpunktmassage und Faszienmassage ist neben Kinesiotape auch die Faszienrolle. Die Kosten sind niedrig und sie lässt sich bequem selbst zuhause anwenden. Im Prinzip handelt es sich bei der Faszienrolle um eine Massagerolle für die Triggertherapie. Das Black Roll Training sollte zweimal wöchentlich durchgeführt werden, um Schmerzen erfolgreich zu behandeln. Gerne stelle ich drei einfache Blackroll Übungen vor, mit denen eine Triggerpunktmassage effektiv unterstützt werden kann:
 

  1. Für die Wade: Man setzt sich auf den Boden und positioniert die Faszienrolle quer unter der Mitte der Wade eines Beines. Das andere Bein wird darüber gelegt. Nun stützt man sich mit den Händen hinten ab und hebt das Gesäß. Dabei rollt man die Wade langsam vor und zurück über die Faszienrolle. Bauch und Rücken werden die ganze Zeit angespannt.

  2. Für Rücken, Schulterblatt und Kopf: Bei diesem Black Roll Training setzt man sich auf die Faszienrolle, stützt sich mit beiden Händen nach hinten ab und spannt den Unterarm an. Langsam rollt man sich nun in die Rückenlage. Dabei bewegt sich die Blackroll vom Steißbein bis zur Schulter. Der Bauch bleibt fest angespannt.

  3. Für die Schultern und Arme: Man stellt sich seitlich zu einer freien Wand auf. Die Faszienrolle wird zwischen Wand und Oberarm geklemmt. Nun macht man leichte Kniebeuge, um Schulter und Arm zu massieren.


Wichtig beim Ausüben der Blackroll Übungen für Zuhause ist, typische Fehler zu vermeiden. Viele Einsteiger neigen dazu, beim Faszientraining zu schnell zu rollen. Dadurch kann keine wirksame Faszienmassage erzielt werden. Daher sollte man sich bei den Blackroll Übungen genügend Zeit lassen. Für eine gute Körperspannung muss zudem der Bauch immer fest angespannt sein. Wichtig ist auch die Auswahl der passenden Faszienrolle für zuhause. Beim Faszientraining darf die Rolle nicht zu hart sein. Andernfalls drohen starke Schmerzen. Besser für ein erfolgreiches Faszientraining geeignet sind Rollen mit einer nachgiebigen und weichen Oberfläche. Erst die tieferen Schichten sollten dann hart sein, um ein effektives Faszientraining zur Linderung von Schmerzen zu gewährleisten.

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